C1 · Vertiefung KI im Prozessmanagement · 7 Minuten
Prüfen statt hoffen: KI-Ergebnisse im Griff behalten
Kleine Bausteine, feste Prüfregeln und klare Grenzen, was nie in einen Chatbot gehört.
Die Versuchung ist groß: eine KI, die alles auf einmal erledigt. Das Problem dabei: Am Ende kann niemand mehr nachvollziehen, ob das Ergebnis stimmt. Deshalb zerlegst du die Arbeit in kleine Bausteine. Jeder Baustein macht eine Sache, und für jeden Baustein lässt sich prüfen, ob er stimmt.
Zum Prüfen brauchst du feste Regeln. Woran erkennst du ein richtiges Ergebnis? Was muss drinstehen, was darf nie vorkommen? Ohne solche Regeln prüft jeder nach Bauchgefühl. Und bevor etwas nach draußen geht, schaut ein Mensch drauf. Das Schöne daran: Wer die KI prüft, wird selbst schlauer, weil er seine eigenen Regeln schärfer fasst.
Zwei Leitplanken gehören dazu. Erstens: Es gibt Daten, die nie in einen öffentlichen Chatbot gehören, zum Beispiel Kundendaten, Personaldaten und Geschäftszahlen. Das muss jeder wissen, bevor er anfängt. Zweitens: Wer ausprobieren will, braucht dafür einen erlaubten Rahmen. Fehlt der, nutzen die Leute KI heimlich, und dann prüft gar niemand mehr. Und noch etwas: Ein einzelner Chatbot, der eine Frage beantwortet, ist ein guter Anfang. Ein Plan für KI im ganzen Betrieb ist er noch nicht.
Beispiel aus dem Alltag
Für deinen Alltag
Nimm eine Aufgabe, die du gern an eine KI abgeben würdest. Zerleg sie in höchstens drei Bausteine. Schreib für jeden Baustein eine Prüfregel auf: Woran erkennst du, dass das Ergebnis stimmt? Und welche Daten dürfen dabei auf keinen Fall in einen öffentlichen Chatbot?
In der Lernwerkstatt lernen und 3 Fragen beantworten →