Prozesswurm Lernwerkstatt

C1 · Vertiefung KI im Prozessmanagement · 7 Minuten

Wo lohnt sich KI zuerst?

Ideen finden, bewerten und die richtige zuerst anpacken.

Viele Unternehmen starten mit der KI-Idee, die am spannendsten klingt. Besser ist es, mit der Idee zu starten, die am meisten bringt und am ehesten klappt.

So gehst du vor: Erst Ärgernisse sammeln, nicht KI-Ideen. Wo wird viel Zeit mit Routine verbracht, wo passieren Fehler, wo warten Kunden? Dann für jedes Ärgernis drei Fragen stellen:

Was dreimal mit Ja beantwortet wird, ist ein guter Kandidat. Klein anfangen, in einem Bereich testen, Ergebnis messen. Erst dann ausweiten.

  1. Nutzen: Spart es spürbar Zeit oder Geld oder macht es Kunden zufriedener?
  2. Daten: Gibt es genug brauchbare Beispiele, auf die die KI zugreifen kann?
  3. Machbarkeit: Können wir das mit vertretbarem Aufwand umsetzen, und ist ein Fehler der KI verkraftbar?

Beispiel aus dem Alltag

Ein Handwerksbetrieb sammelt Ärgernisse: Angebote schreiben dauert ewig, Termine platzen, Rechnungen werden vergessen. Die Angebote gewinnen: großer Zeitgewinn, hunderte alte Angebote als Beispiele, und ein Fehler fällt beim Gegenlesen auf.
Zum Merken: Fang mit der KI-Idee an, die am meisten bringt und am ehesten klappt.

Für deinen Alltag

Schreib drei Ärgernisse aus deinem Arbeitsalltag auf. Gib jedem für Nutzen, Daten und Machbarkeit ein Ja oder Nein. Das Ärgernis mit den meisten Ja ist dein bester Kandidat.

In der Lernwerkstatt lernen und 3 Fragen beantworten →