Prozesswurm Lernwerkstatt

A2 · Grundlagen · 7 Minuten

Wer hat den Hut auf? Die 51-Prozent-Regel

Bei mehreren Beteiligten die Hauptverantwortung klären.

Wenn mehrere Abteilungen an einer Aufgabe beteiligt sind, fühlt sich oft niemand richtig zuständig, oder alle gleichzeitig. Eine Faustregel hilft: Wer hat am Ende den größten Nutzen vom Ergebnis? Dieser Nutznießer trägt die 51 Prozent Verantwortung.

Er muss die Arbeit nicht selbst machen, aber er sorgt dafür, dass jemand den Prozess anstößt und am Ende das Ergebnis stimmt. Wichtig: Diese Person muss auch wirklich entscheiden dürfen. Verantwortung ohne Macht funktioniert nicht.

Beispiel aus dem Alltag

Beim Einarbeiten eines neuen Mitarbeiters baut die IT den Laptop auf, die Personalabteilung kümmert sich um den Vertrag, aber die 51 Prozent liegen beim Teamleiter. Er ist der Nutznießer und sorgt dafür, dass alle rechtzeitig die nötigen Infos haben.
Zum Merken: Wer am Ende den größten Nutzen hat, trägt die Hauptverantwortung. Bildlich: Wer trinkt am Ende die Limonade im Baumhaus?

Für deinen Alltag

Denk an eine Aufgabe mit mehreren Beteiligten. Schreib auf, wer am Ende den größten Nutzen vom Ergebnis hat. Diese Person hat die 51 Prozent.

In der Lernwerkstatt lernen und 3 Fragen beantworten →