Prozesswurm Lernwerkstatt

C2 · Strategie · 6 Minuten

Welchen Prozess zuerst? Das Prozessportfolio

Wichtig und dringend sind zwei Paar Schuhe.

Ein Unternehmen hat meist mehr Prozesse, als es gleichzeitig verbessern kann. Zwei Fragen helfen beim Priorisieren: Wie wichtig ist der Prozess fürs Geschäft? Und wie gut läuft er gerade?

Sehr wichtig und schlecht laufend: höchste Priorität. Unwichtig und gut laufend: kann warten. Anders als die Nutzen-Aufwand-Matrix, die Maßnahmen innerhalb eines Prozesses ordnet, priorisierst du hier zwischen ganzen Prozessen.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Unternehmen hat zwanzig Prozesse auf dem Zettel. Der Bestellprozess ist zentral und läuft holprig: hohe Priorität. Die Raumbuchung für Besprechungen ist auch nicht perfekt, für den Erfolg aber fast bedeutungslos: kann warten.
Zum Merken: Nicht jeder Prozess muss dieses Jahr verbessert werden. Fang mit dem an, der wichtig ist und schlecht läuft.

Für deinen Alltag

Schreib drei Abläufe aus einem Unternehmen auf. Gib jedem zwei Noten von 1 bis 3: Wie wichtig ist er? Wie gut läuft er? Der wichtigste mit der schlechtesten Lage ist zuerst dran.

In der Lernwerkstatt lernen und 3 Fragen beantworten →