Prozesswurm Lernwerkstatt

C1 · Vertiefung KI im Prozessmanagement · 6 Minuten

Was KI wirklich ist und was nicht

Ohne Science-Fiction: was heutige KI kann und wo sie aufhört.

Künstliche Intelligenz ist Software, die aus Beispielen Muster lernt und damit Vorhersagen oder Vorschläge macht. Sie erkennt zum Beispiel, ob auf einem Foto eine Katze ist, oder schreibt den nächsten passenden Satz.

Heutige KI ist ein Spezialist. Sie kann eine Sache oft besser als ein Mensch, aber nur innerhalb des Rahmens, für den sie gebaut und trainiert wurde. Man nennt das schwache KI. Eine Maschine, die wie ein Mensch alles kann und versteht, also starke KI, gibt es bis heute nicht.

Darum gilt: KI versteht nicht, was sie tut. Sie berechnet, was am wahrscheinlichsten passt. Das kann sehr nützlich sein, ist aber kein Denken.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Navi findet den schnellsten Weg besser als jeder Taxifahrer. Ob du heute lieber am See entlangfahren würdest, weil die Sonne scheint, weiß es nicht. Außerhalb seiner Aufgabe ist für das Navi alles schwarz.
Zum Merken: KI ist ein Spezialist, kein Alleskönner. Sie rechnet Wahrscheinlichkeiten, sie versteht nichts.

Für deinen Alltag

Schreib eine KI auf, die du im Alltag nutzt, zum Beispiel Navi, Übersetzer oder Sprachassistent. Notiere eine Sache, die sie gut kann, und eine, an der sie scheitert.

In der Lernwerkstatt lernen und 2 Fragen beantworten →