Prozesswurm Lernwerkstatt

C1 · Vertiefung Projekte · 7 Minuten

Scrum, Kanban und Co.: agile Grundbegriffe

Sprints, Rollen, Board und Begrenzung gleichzeitiger Aufgaben.

Scrum arbeitet in festen Zeitabschnitten, den Sprints (meist ein bis vier Wochen). Drei Rollen: Der Product Owner entscheidet, was als Nächstes drankommt. Der Scrum Master sorgt dafür, dass der Ablauf rund läuft. Das Team setzt um. Feste Termine geben Struktur: Sprint Planning, tägliches Daily, Sprint Review und Retrospektive.

Kanban tickt anders: keine festen Sprints, sondern ein ständiger Fluss. Aufgaben wandern auf einem Board durch Spalten wie „Offen“, „In Arbeit“, „Fertig“. WIP-Limits (Work in Progress) legen fest, wie viele Aufgaben gleichzeitig in Arbeit sein dürfen.

Beispiel aus dem Alltag

Ein Redaktionsteam hat einen festen Themenplan pro Woche und stimmt sich jeden Montag neu ab: im Prinzip ein Sprint. Eine Support-Abteilung bekommt laufend Anfragen, ein Board zeigt, wie viele gerade in Bearbeitung sind: eher Kanban.
Zum Merken: Scrum arbeitet in festen Runden, Kanban in einem ständigen Fluss. Beide machen sichtbar, woran gerade gearbeitet wird.

Für deinen Alltag

Schau dir eine Aufgabenliste an, mit der du arbeitest. Schreib auf, was besser passen würde: feste Runden von ein bis vier Wochen (Scrum) oder eine Tafel mit Obergrenze für gleichzeitige Aufgaben (Kanban).

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